von Silke Schumacher und Thies Stahl

25.10.2026

In Zusammenarbeit mit der organisationssoziologisch-governanceanalytischen KI-Kompetenz von ChatGPT (Arbeitsjournal, Dokumentenindex) entstand:

Dossier „Causa Fehrs“.
Missbrauch evangelisch. Ein governanceanalytischer Stresstest.

Dieses Dossier ist bei Amazon am 25.09. als Paperback und am 26.09.2026 als Kindle eBook erschienen. Beide wurden am 24.10.2026 aktualisiert1.

Solange wir aber noch an diesem Dossier arbeiten, bleibt es als PDF downloadbar. Die letzte Veränderungen sind II.2.2.8.5, II.2.5.3, II.2.5.5, II.2.6, II.2.7.5, II.2.8.8, II.2.8.9, II.2.10.7, II.2.10.8, II.2.10.9., VII.1.1.1, VII.1.1.2, VII.1.1.1.1, VII.1.1.1.2, VII.1.2.3, VII.1.2.4, VII.1.5.3, VII.1.5.5, VII.1.7.2, VII.6.1, VIII.4, VIII.6, VIII.10, IX.2.4, IX.7.4, IX.10.3., IX.10.4., IX.10.5., X.6.1.2, X.6.1.3, X.6.1.4 und X.6.1.5. (fett: zuletzt neu).

Auf unseren Offenen Brief an alle Causa Fehrs-Beteiligten2 vom 05.10.2026 gibt es bisher keine Reaktion3. Und unser Antrag auf Befassung der Synode4 durchläuft vermutlich gerade einen zeitaufwendigen Prozess5.

Wir werden uns noch mit einem weiteren Offenen Brief und Blogbeitrag direkt an die Synodalen wenden: „Stresstest und Scheinheiligkeit. Die Verbrechen der Kirsten Fehrs“

Zur „Causa Fehrs“ siehe auch: Oberstes Gebot Täterschutz. Evangelische Kirche lässt Missbrauchsaufarbeitung scheitern.


  1. Versionsdokumentation zum Dossier „Causa Fehrs“ – Kindle und Print ↩
  2. Offener Brief an alle Causa Fehrs-Beteiligten ↩
  3. 20261015 Schumacher und Stahl an Synode und Präses ↩
  4. 20261005 Synodeneingabe Schumacher und Stahl ↩
  5. 20261014 Synodeneingabe an Schumacher und Stahl, 20261014 Silke und Thies an Synodeneingabe ↩

von Silke Schumacher und Thies Stahl

In einem Interview wurde die Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs1 gefragt, wie glaubhaft die Botschaft der Kirche eigentlich noch sein kann, „wenn man selbst den eigenen Laden nicht so richtig im Griff hat“. Sie antwortete: „Natürlich ist diese Situation, dass wir in den Jahrzehnten, die wir hinter uns haben, das auch in der evangelischen Kirche sexualisierte Gewalt ausgeübt wurde und zwar — ich hab ja sehr viel mit Betroffenen Seit 2011 zu tun — und zwar so, dass es das Leben von Menschen wirklich zerstören kann, diese Schuld wirklich anzuerkennen, diese Schuld und auch das, was damals in den Kirchen wirklich nicht stattgefunden hat, nämlich offen und klar zu diesen [Versprecher im Original] Schuld zu stehen, das jetzt uns natürlich schon über die ganzen vergangenen Jahre sehr herausruft und mich auch persönlich sehr bewegt, dass wir Aufarbeitung, Prävention und Anerkennung von betroffenen Menschen, dass das allem voransteht, auch in der Tagesordnung der EKD, dafür stehe ich ein…“

Nein, das tut Bischöfin Fehrs nicht. Genauso wenig, wie das ihre „Vertuschungsschwestern im Geiste“ getan haben oder noch tun, ihre Vorgängerin, die damalige Ratspräsidentin Kurschus, und die Chefin ihrer Landeskirche, Landesbischöfin Kühnbaum-Schmidt. Diese heuchlerischen Hierarchinnen der Nordkirche und der EKD