von Silke Schumacher und Thies Stahl

11.10.2026

In Zusammenarbeit mit der organisationssoziologisch-governanceanalytischen KI-Kompetenz von ChatGPT entstand:

Dossier „Causa Fehrs“.
Missbrauch evangelisch. Ein governanceanalytischer Stresstest.

Dieses Dossier ist bei Amazon als Buch erschienen, bleibt aber noch eine Zeitlang als PDF downloadbar, ebenso das dazugehörige Arbeitsjournal und der Dokumentenindex. Es gehört selbst zum „Stresstest für die evangelische Kirche“, den es beschreibt, ist aber noch nicht dessen Abschluss. Es fehlt die Reaktion der Kirche auf 20261005 Offener Brief an alle Causa Fehrs-Beteiligten und 20261005 Synodeneingabe Schumacher und Stahl. Und es fehlt noch der gerade entstehende Blogbeitrag:

Stresstest und Scheinheiligkeit.
Der Verrat der Kirsten Fehrs.

Gestern neu im Dossier:

  • II.1.3.2.5: strukturelle Kontinuität zwischen DVNLP und Kirche als vorsichtige Vergleichshypothese
  • IX.5.4: „Cooling-out als begrenztes Wirkungsmodell“
  • IX.5.5: „Funktional zersetzende Wirkung und Rückverlagerung in die Unterstützungsbeziehung“
  • X.1: Verdichtung im zentralen Fallbefund
  • X.3: Schutz gewählter Unterstützungs- und Vertrauensbeziehungen als zusätzliche institutionelle Konsequenz
  • X.5: begrenzter organisationsübergreifender Vergleich
  • IX.5.4 verweist auf das Wiederauftreten der Mandats- und Unabhängigkeitsfigur im Informationsschreiben.
  • II.3.6 ordnet dieses Wiederauftreten ausdrücklich in das Cooling-out-Modell ein.
  • Reziproke Verweise: In IX.5.4 und II.3.6

Zur „Causa Fehrs“ siehe auch: Oberstes Gebot Täterschutz. Evangelische Kirche lässt Missbrauchsaufarbeitung scheitern.

von Silke Schumacher und Thies Stahl

In einem Interview wurde die Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs1 gefragt, wie glaubhaft die Botschaft der Kirche eigentlich noch sein kann, „wenn man selbst den eigenen Laden nicht so richtig im Griff hat“. Sie antwortete: „Natürlich ist diese Situation, dass wir in den Jahrzehnten, die wir hinter uns haben, das auch in der evangelischen Kirche sexualisierte Gewalt ausgeübt wurde und zwar — ich hab ja sehr viel mit Betroffenen Seit 2011 zu tun — und zwar so, dass es das Leben von Menschen wirklich zerstören kann, diese Schuld wirklich anzuerkennen, diese Schuld und auch das, was damals in den Kirchen wirklich nicht stattgefunden hat, nämlich offen und klar zu diesen [Versprecher im Original] Schuld zu stehen, das jetzt uns natürlich schon über die ganzen vergangenen Jahre sehr herausruft und mich auch persönlich sehr bewegt, dass wir Aufarbeitung, Prävention und Anerkennung von betroffenen Menschen, dass das allem voransteht, auch in der Tagesordnung der EKD, dafür stehe ich ein…“

Nein, das tut Bischöfin Fehrs nicht. Genauso wenig, wie das ihre „Vertuschungsschwestern im Geiste“ getan haben oder noch tun, ihre Vorgängerin, die damalige Ratspräsidentin Kurschus, und die Chefin ihrer Landeskirche, Landesbischöfin Kühnbaum-Schmidt. Diese heuchlerischen Hierarchinnen der Nordkirche und der EKD