Kürzlich lernte ich die Haarbalgmilbe kennen. Eigentlich wurde das auch mal Zeit, lebe ich doch – wie wohl alle Menschen – schon lange nahe mit ihr zusammen, näher als mit meiner Frau, mit der ich seit einem Jahrzehnt Tisch und Bett teile.

In dem interessanten Artikel1, der mich über meine kleinen, neuen besten Freunde und Mitbewohner aufklärte, ging es um neuere Forschungen, die nahelegen, dass sich die Haarbalgmilben2

von einem Ektoparasiten zu einem internen Symbionten entwickeln, also quasi eins mit dem Menschen werden. Beim Rasieren muss ich also nun entweder aufpassen, dass ich sie nicht verletze, guckt doch vielleicht ihr Schwanz ein Stück weit aus den Poren und den Haarfollikeln meiner Gesichtshaut heraus,

oder, dass ich mich bei dieser Gelegenheit nicht selber verletze, wenn sie jetzt mehr und mehr ein Teil von mir werden, oder es vielleicht sogar schon sind.

Spezielle Satire-Mitteilung1 für die, die es betrifft. Ernster Hintergrund: Texte und Materialien zum DVNLP.

Viele InhaberInnen von DVNLP-gesiegelten NLP-Ausbildungszertifikaten befürchten zu Recht, dass die Aussagekraft ihrer Zertifikate als Folgewirkung der „Causa DVNLP“ gesunken ist. Diese Sorge bezüglich eines Wertverlustes von vorhandenen oder gerade angestrebten DVNLP-Zertifikaten wird von vielen Anbietern DVNLP-zertifizierter NLP-Ausbildungen geteilt, denn schließlich waren DVNLP-Zertifikate ursprünglich als Qualitätsgarantie für gewalt- und missbrauchsfreie NLP-Ausbildungen und NLP-Coachings und -Psychotherapien gedacht.

Dem Vernehmen nach ist der DVNLP der dringenden Empfehlung seiner Image-Berater gefolgt und wird nun eine Meta-Zertifizierung seiner in den letzten Jahren durchgeführten Zertifizierungen vornehmen, d.h. den Zertifikatsinhabern auf Antrag für ihr DVNLP-Zertifikat ein DVNLP-Meta-Zertifikat ausstellen.

 

Ein Design-Entwurf für ein solches Meta-Zertifikat, hier für einen Hamburger DVNLP-Lehrtrainer, wurde uns aus dem inneren Zirkel der DVNLP-Führung von einem mitteilungsbereiten Mitglied