Bischöfin Fehrs sagte am 04.01.2024 in einem NDR-Interview1 mit Bezug auf die in Kürze erscheinende Studie würden die Kirche und sie „die betroffenen Menschen in den Blick nehmen und …aufgrund der Interviews …deutlich machen, wo genau es ist, was passiert, und wo kann man inhaltlich noch mal richtig neu ansetzen.“ Ja, das wird die Kirche müssen, allen voran Bischöfin Fehrs selbst. In Bezug auf Führungskräfte oder andere Mitarbeitende, „die sich etwas haben zu Schulden kommen lassen“ kam die Frage an Bischöfin Fehrs, „Wie hart werden Sie Konsequenzen und möglicherweise auch Rücktritte fordern?“ Bischöfin Fehrs: „Es wird in jedem Fall darum gehen, dass nachgeprüft und geprüft wird. Fälle müssen dann auch genauestens geortet werden, was ist da tatsächlich an Vertuschung oder Nichtvertuschung passiert.“

Vertuschungs-Queen Fehrs als oberste Vertuschungsprüferin

Mit ihrer eigenen Vertuschung hätte Bischöfin Fehrs schon vor vier Jahren anfangen können. Solange schon verheimlicht sie ihr Wissen um den Verdacht der mehrere sexuelle Missbräuche betreffenden Mitwisser- und Mittäterschaft ihres persönlichen Freundes

Am 24./25.11.2023, also kurz nach dem Rücktritt von Ratspräsidentin Kurschus am 20.11.2023, tagte die Landessynode der Nordkirche. In ihrer Ansprache an die Synodalen ging Landesbischöfin Kühnbaum-Schmidt auf den Wechsel an der Spitze der EKD ein. Sie bezeugte ihren großen Respekt für die Entscheidungen, die Annette Kurschus getroffen hat, um Verantwortung zu übernehmen und die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in Kirche und Diakonie nicht durch Diskussionen um ihre Person zu belasten. Sie wünschte dann Bischöfin Fehrs alles Gute für ihre neue Aufgabe (als „kommissarisch amtierende“ vergaß sie zu erwähnen) EKD-Ratsvorsitzende – nicht ohne, etwas maternalistisch anmutend, deutlich zu machen, dass sie das von ihren Synodalen auch erwartet: „Ich wünsche Kirsten Fehrs für ihre neuen Aufgaben von Herzen Kraft in allen Herausforderungen und Gottes Segen – und sicher schließt ihr euch als Synodale diesem Wunsch an.“1

Was die Landesbischöfin nicht erwähnt hat

Nicht erwähnt hat Landesbischöfin Kühnbaum-Schmidt, dass sie seit Langem darüber informiert ist, dass Bischöfin Fehrs schon als Kurschus-Stellvertreterin die eigentliche „Vertuschungsqueen“