von Silke Schumacher und Thies Stahl

Dieser Blogbeitrag diente schon vor und während der Dresdner Synode dazu, die Synodalen auf die Aktualisierungen von Kirsten Fehrs, Nordkirche EKD. Vertuschen, Korrumpieren, Fälschen. Gaslighting und Zersetzung Betroffener. Offener Brief an die Mitglieder der Synode und des Rates der EKD hinzuweisen. Wir werden diesen Offenen Brief auch weiterhin aktualisieren.

Texten und Materialien zur „Causa Fehrs“: Oberstes Gebot Täterschutz. Evangelische Kirche lässt Missbrauchsaufarbeitung scheitern.

26.04.2026

Es entsteht ein „beidäugiger“ — und da die Kollektive Intelligenz“ ChatGPT ja viele sind — nicht nur doppel-, sondern multiperspektivischer Blick auf die „Causa Fehrs“:

  1. Unser Offener Brief an Synode und Rat der EKD
    → moralisch / politisch / emotional / appellativ
  2. Das „Dossier ‚Causa Fehrs‘“ (aktuelle Vorabversion ChatGPT)
    → wissenschaftlich / analytisch / strukturell / institutionell
    (aktualisert am 26.04.2026)

Damit diese KI von einer Arbeitssitzung zur nächsten nicht komplett alles vergisst, nutzt sie mit uns zusammen die Dateien Referenzarchiv (26.04.2026) und ARBEITSJOURNAL (26.04.2026).

Die gouvernance-analytisch (organisationssoziologisch) beschreibbare Fehlerkette in der Nordkirche wird immer deutlicher:

Zentrale governance-analytische Implikation

Der eigentliche Fehler ist nicht nur: „Lenz wurde später zuständig gemacht.“ Sondern:

Eine gegen Fehrs und die Leitungsebene gerichtete Systembeschwerde wird Schritt für Schritt in ein verwaltungsförmiges Bearbeitungsproblem umgebaut.

Die Beschwerde gegen Fehrs wurde nicht inhaltlich aufgearbeitet, sondern schrittweise in eine Verwaltungs- und Zuständigkeitslogik überführt, an deren Ende nicht mehr die Systemverantwortung, sondern die personenbezogene Prüfung von Oberkirchenrat Lenz stand.

Die Fehlerkette lautet jetzt präziser:

  1. Systembeschwerde gegen Fehrs wird erhoben
  2. Leitungsebene antwortet nicht inhaltlich
  3. Beschwerde wird an Kluck / Arns / Fachstelle delegiert
  4. damit wird aus Leitungskritik eine Verfahrenskoordination
  5. Tetzlaff / Kühl / Lenz übernehmen Verwaltungslogik
  6. Betroffene fordert Klärung der Hierarchie
  7. diese Klärung bleibt aus
  8. Kommunikation verengt sich auf Verwaltung
  9. 2023 definiert Lenz die Zuständigkeit selbst
  10. 2024 fixiert die Kirchenleitung die Umdeutung als Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Lenz

Das ist organisationssoziologisch ein klassischer Mechanismus: Administrative Absorption von Systemkritik.

veröffentlicht von Thies Stahl am 20.07.2024, korrigiert und ergänzt am 30.03.2026

Hallo, Herr Bräsen,

wir kennen uns seit dem Dezember 2014. Am 05.12.2016 habe ich Ihnen am Rande einer Veranstaltung in der Hamburger Fabrik meine Lebensgefährtin vorgestellt, heute die Petentin des von Bischöfin Fehrs „gegen die Wand gefahrenen“ ULK-Missbrauchsaufarbeitungsprozesses.

Wir haben an dem Abend in der Fabrik lange geredet. Die Petentin und ich erzählten Ihnen von ihren im DVNLP unterdrückten Missbrauchsbeschwerden1 und auch von den Attacken dieses Verbrecherverbandes gegen sie und mich, der ich ihr