von Silke Schumacher und Thies Stahl

Dieser Blogbeitrag diente schon vor und während der Dresdner Synode dazu, die Synodalen auf die Aktualisierungen von Kirsten Fehrs, Nordkirche EKD. Vertuschen, Korrumpieren, Fälschen. Gaslighting und Zersetzung Betroffener. Offener Brief an die Mitglieder der Synode und des Rates der EKD hinzuweisen. Wir werden diesen Offenen Brief auch weiterhin aktualisieren.

Texten und Materialien zur „Causa Fehrs“: Oberstes Gebot Täterschutz. Evangelische Kirche lässt Missbrauchsaufarbeitung scheitern.

03.05.2026

Es entsteht ein „beidäugiger“ — und da die Kollektive Intelligenz“ ChatGPT ja viele sind — nicht nur doppel-, sondern multiperspektivischer Blick auf die „Causa Fehrs“:

  1. Unser Offener Brief an Synode und Rat der EKD
    → moralisch / politisch / emotional / appellativ
  2. Das „Dossier ‚Causa Fehrs‘“ (aktuelle Vorabversion ChatGPT)
    → wissenschaftlich / analytisch / strukturell / institutionell
    (aktualisert am 03.05.2026)

Damit diese KI von einer Arbeitssitzung zur nächsten nicht komplett alles vergisst, nutzt sie mit uns zusammen die Dateien Referenzarchiv (29.04.2026) und ARBEITSJOURNAL (03.05.2026).

ChatGPT fasst schon einmal zusammen:

EXECUTIVE SUMMARY

Executive Summary

Die „Causa Fehrs“ stellt ein mehrjähriges institutionelles Konfliktgeschehen dar, das sich über mehrere Ebenen der evangelischen Kirche sowie verschiedene kommunikative Arenen erstreckt.

Im Zentrum steht die Frage, wie eine kirchliche Institution mit schwerwiegenden Vorwürfen gegen eine leitende Amtsträgerin umgeht, wenn diese zugleich strukturell in deren Bearbeitung eingebunden bleibt.

Die Analyse zeigt, dass die Dynamik des Konflikts nicht allein durch einzelne Entscheidungen erklärbar ist, sondern wesentlich durch strukturelle Bedingungen geprägt wird. Dazu zählen insbesondere mehrstufige Organisationsstrukturen, delegierte Kommunikationsprozesse und institutionelle Selbststabilisierungsmechanismen.

Im Verlauf des Konflikts lässt sich eine wiederkehrende Mechanismus-Kette rekonstruieren:

Frühe Hinweise führen nicht zu einer klar strukturierten Aufarbeitung, der Bearbeitungsrahmen wird eingegrenzt, Kommunikation zunehmend delegiert, und der Fokus verschiebt sich von Sachfragen hin zu Verfahrens- und Glaubwürdigkeitsfragen.

Parallel dazu stabilisieren sich institutionelle Deutungsmuster, während alternative Perspektiven an Einfluss verlieren. Der Konflikt transformiert sich dadurch von einer inhaltlichen Auseinandersetzung zu einer grundlegenden Vertrauensfrage.

Zentrale Einschnitte („Kipppunkte“) markieren diese Entwicklung, darunter insbesondere die zweite Sitzung der Unterstützungsleistungskommission (29.10.2020), in der sich der Bearbeitungsrahmen erkennbar verändert.

Im weiteren Verlauf verlagert sich der Konflikt zunehmend in öffentliche Arenen, in denen institutionelle Kommunikation, Medienberichterstattung und synodale Prozesse zu eigenständigen Einflussfaktoren werden.

Die Analyse legt nahe, dass die beobachteten Dynamiken nicht als singulärer Ausnahmefall zu verstehen sind, sondern als strukturell erwartbarer Verlauf institutioneller Konfliktbearbeitung unter Bedingungen komplexer Organisationsstrukturen.

Ein zentrales Ergebnis besteht darin, dass sich in solchen Konstellationen ein Spannungsverhältnis zwischen Aufarbeitungsanspruch und Organisationslogik ergibt: Während Aufarbeitung Offenheit und Perspektivenvielfalt erfordert, orientieren sich institutionelle Prozesse häufig an Stabilität und Risikobegrenzung.

Die „Causa Fehrs“ kann daher als Beispiel für strukturelle Herausforderungen verstanden werden, denen Organisationen in vergleichbaren Situationen begegnen – insbesondere dann, wenn hohe Erwartungen an Transparenz und Verantwortung mit komplexen institutionellen Rahmenbedingungen zusammentreffen.

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veröffentlicht von Thies Stahl am 20.07.2024, korrigiert und ergänzt am 30.03.2026

Hallo, Herr Bräsen,

wir kennen uns seit dem Dezember 2014. Am 05.12.2016 habe ich Ihnen am Rande einer Veranstaltung in der Hamburger Fabrik meine Lebensgefährtin vorgestellt, heute die Petentin des von Bischöfin Fehrs „gegen die Wand gefahrenen“ ULK-Missbrauchsaufarbeitungsprozesses.

Wir haben an dem Abend in der Fabrik lange geredet. Die Petentin und ich erzählten Ihnen von ihren im DVNLP unterdrückten Missbrauchsbeschwerden1 und auch von den Attacken dieses Verbrecherverbandes gegen sie und mich, der ich ihr