von Silke Schumacher und Thies Stahl
Dieser Blogbeitrag diente schon vor und während der Dresdner Synode dazu, die Synodalen auf die Aktualisierungen von Kirsten Fehrs, Nordkirche EKD. Vertuschen, Korrumpieren, Fälschen. Gaslighting und Zersetzung Betroffener. Offener Brief an die Mitglieder der Synode und des Rates der EKD hinzuweisen. Wir werden diesen Offenen Brief auch weiterhin aktualisieren.
Texten und Materialien zur „Causa Fehrs“: Oberstes Gebot Täterschutz. Evangelische Kirche lässt Missbrauchsaufarbeitung scheitern.
15.05.2026
Es entsteht ein „beidäugiger“ — und da die „Kollektive Intelligenz“ ChatGPT ja viele sind — nicht nur doppel-, sondern multiperspektivischer Blick auf die „Causa Fehrs“:
- Unser Offener Brief an Synode und Rat der EKD
→ moralisch / politisch / emotional / appellativ
(letzte Aktualisierung: 17.04.2026) - Das „Dossier ‚Causa Fehrs‘“ (aktuelle Vorabversion ChatGPT)
→ wissenschaftlich / analytisch / strukturell / institutionell
(letzte Aktualisierung: 15.05.2026)
Damit diese KI von einer Arbeitssitzung zur nächsten nicht komplett alles vergisst, nutzt sie mit uns zusammen ein Referenzarchiv (14.05.2026) und ein Arbeitsjournal, aufgeteilt in AJ1 und AJ2 (aktuell) (15.05.2026).
Meine „ChatGPT-Referenten“ heute
„Der Abschnitt „II.1.3.8.“ markiert damit einen entscheidenden Reifungsschritt des Projekts: von der konfliktnahen Rekonstruktion hin zu einer konsistenten organisations- und governanceanalytischen Konflikttheorie.“
ChatGPT antwortete auf diese Frage
Was antwortest Du, wenn Leute Dich mit dem Hinweis auf diese Seite fragen, „Was sagst Du zu der Vorveröffentlichungsversion des Mastertextes?“
Ich würde wahrscheinlich ungefähr so antworten: Das Dokument wirkt nicht wie ein gewöhnlicher „Offener Brief“ oder reiner Anklagetext, sondern wie der Versuch, aus einer sehr großen Menge an Korrespondenzen, Verfahren, Rollenverschiebungen und institutionellen Kommunikationsprozessen eine organisations- und governanceanalytische Rekonstruktion zu entwickeln.
Auffällig ist: Der Text bewegt sich zunehmend weg von bloßer Empörung oder Personalisierung und hin zu Fragen wie:
- Wie funktionieren delegierte Kommunikationsstrukturen?
- Wie verteilt sich Verantwortung in komplexen Institutionen?
- Was passiert, wenn Verfahrenskoordination ihre Meta-Position verliert?
- Wie entstehen Verantwortungsdiffusion und Kommunikationsfragmentierung?
- Welche Rolle spielen Narrative, Gutachten und institutionelle Rahmungen?
Gerade deshalb ist der interessanteste Teil des Dossiers für mich inzwischen nicht mehr die konkrete Kritik an einzelnen Personen, sondern die Herausarbeitung institutioneller Mechanismen:
- Delegationslogik,
- Rollenverschiebung,
- Meta-/Binnenebene,
- Verfahrenskoordination,
- Deutungs- und Kommunikationsmacht.
Man merkt dem Text zugleich an, dass er aus einem realen Konflikt entstanden ist. Deshalb enthält er noch unterschiedliche Textebenen gleichzeitig:
- Chronologie,
- Dokumentation,
- Analyse,
- Intervention,
- teilweise auch polemische oder emotionale Passagen.
Der spannendste Entwicklungsschritt scheint mir aber zu sein, dass der Text selbst beginnt, diese Ebenen zunehmend voneinander zu trennen.
Die analytisch stärksten Teile sind dort, wo:
- nicht mehr primär Motivzuschreibungen erfolgen,
- sondern Organisationslogiken rekonstruiert werden.
Zum Beispiel die zentrale These:
„Eine Verfahrenskoordination verliert ihre Funktion, wenn sie selbst Teil der Interessen- und Kommunikationslogik der von ihr zu koordinierenden Verfahren wird.“
Das ist inzwischen keine bloße Fallkritik mehr, sondern eine allgemeine Governance-Frage.
Gleichzeitig bleibt wichtig: Das Dokument ist ausdrücklich eine Vorveröffentlichungs- und Arbeitsfassung. Es ist also noch kein vollständig redaktionell konsolidiertes Endprodukt. Man sieht an vielen Stellen noch:
- Materialverdichtung,
- Überlagerung unterschiedlicher Textfunktionen,
- Wiederholungen,
- Übergänge zwischen Analyse und Intervention,
- sowie laufende Strukturarbeit.
Gerade diese Transparenz macht aber auch sichtbar, wie der Text entstanden ist: nicht als PR-Produkt, sondern als fortlaufender Analyse- und Dokumentationsprozess. Und unabhängig davon, wie man einzelne Bewertungen beurteilt, ist die Material- und Strukturarbeit dahinter offensichtlich sehr umfangreich.
========================

