Inhaltliche Informationen zur NLP-Practitioner-Ausbildung
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Meine
Practitioner-Ausbildung dauert mit neun Wochenendseminaren länger als die der
meisten NLP-Ausbilder. Das liegt daran, dass ich die systembezogenen NLP-Interventionsmuster
einbeziehe (die Satir-Muster "Reanchoring und
Reframing Couples", meine "Schule des Wünschens" und das "Negotiation
Model" von John Grinder - im 4. und 6. WE). Auch die Hypnose und die Trance-Prozessearbeit
behandele ich ausführlich ( im 5. und 7. WE).
Hier ein stichwortartiger Überblick über die Inhalte in den einzelnen Wochenendseminare der
Practitioner-Ausbildungsgruppe.
1. Wochenende
(siehe Info-Grund-/Einführungskurs, der als erstes der neun
Wochenendseminare zählt, die zum NLP-Practitioner-Zertifikat führen)
2. Wochenende - die Einstieg in die Reframing-Modelle
- Weiteres Training in den Techniken des Ankern in Form der "Integration dissoziierter Zustände" (z.B. der "Rausch"-Physiologie und der "Nüchtern"-Physiologie oder anderer
"Jekyll und Hyde"-Phänomene, mit denen die TeilnehmerInnen es interessant finden, zu experimentieren)
- Variabilitätstraining für die Anker-Techniken (Sinnes-Kanäle, Einbettung,
Direkt- und Verdecktheit der als Anker eingesetzten Stimuli)
- das "inhaltliche Reframing" als Grundlage der Prozess-Modelle der Reframings
- zum Ursprung des Konzeptes der "Versöhnungs-Physiologie": die Arbeit Virginia Satir's als Grundlage der verschiedenen
NLP-Reframing-Techniken
- das "Six-Step-Reframing"
- Reframing und Systemische Strukturaufstellungen
3. Wochenende - Vertiefung des Reframing und Umgang mit Traumata und Phobien
- Variabilitätstraining zur Technik des Six-Step-Reframing (Rollenspiel mit "schwierigen Klienten")
- weiteres Flexibilitätstraining zum Reframing (die richtigen Metaphern im richtigen Moment finden)
- das Verhandlungsmodell des Reframing
- die V/K-Dissoziation (Phobietechnik) in der Version der Standard-Phobietechnik und der Fast-Phobia-Technique
- Einführung in die Arbeit mit Submodalitäten, Anwendung vor allem im
Kontext der Phobietechniken
- Einstieg in den Umgang mit Strategien (verbal und nonverbale Hinweise auf sinnesspezifische Informationsverarbeitung, Repräsentationssysteme)
4. Wochenende - Systeme I
- Einführung des Konzeptes der "kalibrierten Schleife"
- Wahrnehmungstraining für kalibrierte Schleifen in Paarinteraktionen
- Kennenlernen der eigenen Strategien zum Interpretieren, Werten und Sich-Identifizieren (parteilich werden, ins System rutschen)
- Veränderungstechniken 1. Ordnung (Reanchoring Couples) und 2. Ordnung (Reframing
Couples) für Paare
- das "Anker-Klauen" als Flexibilitätstraining und als Technik kurzer verdeckter Interventionen in Gruppen und anderen Systemen
- Flexibilitätstraining für den therapeutischen und moderierenden Umgang mit Paaren und größeren Systemen
- Weitere Übungen zum Erkennen von und Umgang mit kalibrierten Kommunikations-Schleifen
- Der Übergang vom "Reframing Couples" Virginia Satirs zur "Kleinen Schule des Wünschens"
5. Wochenende - Trance I
- Wahrnehmungstraining für die Charakteristika des Trancezustandes zur Unterscheidung von Wach- und Trancephysiologien
- therapeutische Nutzung spontaner Trancezustände des Gegenübers
- verschiedene (explizite und verdeckte, direkten und indirekte) Methoden zur Tranceinduktion
- Verwendung der Metaphorik der Sprache zur Induktion von Trancezuständen
- linguistische Feinheiten "hypnotischer Kommunikation" (u.a. des "Milton-Modells")
- das Ericksonsche Grund-Prinzip des Utilisierens
- Technik des Inkorporierens (vergl. das Seminar "Process
Utilities")
- parallele Kommunikationsebenen mit dem Bewusstsein und dem Unbewusstem
- Flexibilitätstraining für den schnellen Wechsel der Ebenen
- Paralleler Kommunikationsebenen in "nicht(-offiziell)-hypnotischen",
vor allem nicht-therapeutischen Kontexten
- Konstruktion von (Makro- und Mikro-) Prozess-Instruktionen im
therapeutischen und im nicht-therapeutischen Anwendungsbereichen
- Katalepsie, Levitation und die "Technik des Träumenden Armes"
- "Tieftrance-Reframing" als NLP-typische Utilisation des Trancezustandes
6. Wochenende - Systeme II
- Die "Kleine Schule des Wünschens (Forderns und auch des Befehlens/Weisens)" als generative Veränderungsintervention für Paare, Teams und anderen
organisationellen Systemen
- mit und ohne Hierarchiestufen
- NLP-Konfliktmoderation auf der Grundlage des Grinder'schen Schlichtungs-Interventionsmusters
- die "7.-Himmel"-Physiologie und -Hypnose und die Physiologie der
Meta-Bedürfnisse (die eigenen Wünsche,
Forderungen und Positionen als erfüllt antizipieren und sie dadurch
kongruenter vertreten lernen)
- Transformation von Inkongruenzen: in Verhandlungen so kongruent sein, dass
man sich selbst der beste Anwalt sein kann
- Geteilte Präsuppositionen in den Konfliktpositionen (unbewusste
"Glaubensgemeinschaften" der Konfliktpartner für überraschende
Wendungen in Verhandlungen nutzen)
- Systemische Strukturaufstellungen in der Konfliktmoderation und -mediation
7. Wochenende - Trance II
- Induktionsmethoden für Fortgeschrittene
- die Amnesie erzeugende Einbettung (encapsulation pattern) therapeutischer Trancearbeit
- Trancearbeit in normalen Gesprächen (Nutzung und Erweiterung von spontaner
Trancen)
- die Technik des "New Behavior Generator" (die Version für den Wach- und für den Trancezustand)
- der Aufbau komplexerer Prozess-Instruktionen
- Nutzung der hypnotische Phänomene (u.a. Levitation, Katalepsie und
Wahrnehungsverzerrung)
- Selbsttrance-Techniken
- die Technik der Metaphern-Supervision (die Anwendung von Trance für die
inhaltsfreie Supervision)
8. Wochenende - Strategien/Modelling
- Herausarbeiten, Verändern und Nutzen von Strategien
- Strategien im Kontext des Modelling
- die Ebenen der Informationsgewinnung beim Modelling
- Modell und Modelling im Modellernen
- die "Modell-Vorstellung": Modelling als hypnotischer Kontext für den Modellierer
- Methoden zum Erkennen zuvor nicht benannter bzw. zur Wiedergewinnung von "verdrängten" Fähigkeiten
- Gruppenteilnehmer als Modelle: spezielle Fähigkeiten in der Gruppe als Ziel
von Modellings ("Fähigkeitenbörse")
- triadisches Modell des Modelling
- Trance- und Ökologiearbeit des Modelling-Coaches
- Utilisation von Trancen im Modelling-Prozess
9. Wochenende - Practitioner-Testing
- Große Schritte in Richtung auf einen "erwachsenen" Umgang mit Prüfungsängsten
- Methoden zur Überprüfung und Erhöhung der eigenen Kongruenz und Performanz (für Vorhaben und
Projekte aller Art, hier am Beispiel der eigenen Prüfungssituation)
- Techniken zur Erhöhung der Feedback-Relevanz und des Feeback-Nutzens
- Utilisation des eigenen "Klugscheißer"-Impulses für eine hoch effektive
Feedbackform: das "hypnose- und utilisationstechnisch" anspruchsvolle
Instruktions-Feedback)
- Rettung des "wertenden Feedbacks" als Veränderungsimpuls (als eines von ca.
sechs verschiedenen, intensiv genutzten Feedbackmodi in den Testing-Kleingruppen)
-
„Aneignung“
der Bühne und Future-Pace (aus dem Seminar heraus)
- Wohlgeformtheitkriterien für Aufgaben und Auflagen (hier angewandt auf solche, die ggf. zur
Erlangung des Zertifikates vergeben werden)
- Überreichung der Zertifikate bzw. der "Extra-Herausforderungen"
(sprich Aufgaben, Auflagen)
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www.ThiesStahl.de
update vom 19.09.03