FAQs und Antworten

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Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Seminaren und Ausbildungen

Frage Antwort
Mit welchem Kurs geht es los? Der Einführungskurs ist der NLP-Grundkurs. Er ist das erste der insgesamt neun Wochenendseminare der NLP-Practitionerausbildung. 

Es finden in der Regel drei parallele Grundkurse statt, aus denen dann jeweils eine NLP-Practitioner-Ausbildungsgruppe entsteht, die über acht Wochenendseminare in einer festen Gruppe läuft (das erste Wochenendseminar dieser Gruppe ist dann das zweite der neun Wochenendseminare der Gesamt-NLP-Practitionerausbildung).

Wie sind die Ausbildungen aufgebaut? Reihenfolge: Grundkurs, NLP-Practitioner-Ausbildungsgruppe, NLP-Master-Ausbildungsgruppe, NLP-Trainertraining

Die NLP-Coachingausbildung kann auch schon nach dem Practitioner begonnen werden.

Wie lange dauern bei Ihnen die Ausbildungen? NLP-Practitioner-Ausbildung: 9 Wochenendseminare (WE) = 27 Tage
NLP-Master-Ausbildung: 8 WE (früher 7 ) = 24 Tage
NLP-Trainertraining: 20 Tage
NLP-Coachingausbildung: 3 x 4 + 4 x 3 = 24 Tage
Wie teuer sind bei Ihnen die Ausbildungen? Jedes einzelne Wochenend-Seminar (auch der Einführungs-/Grundkurs) kostet 390,00 EUR (Umsatzsteuerbefreiung). 

Die NLP-Practitioner-Ausbildung kostet also 3.510,00 € und die NLP-Master-Ausbildung 3.120,00 €. 

Sind Ratenmodelle möglich? Wenn jemand gerade sein Fortbildungs-Budget verkleinern musste, kann er oder sie mit mir auch über die Einrichtung einen angemessenen monatlichen Dauerauftrages sprechen.

Für das NLP-Trainertraining und die NLP-Coachingausbildung schauen sie bitte bei den jeweiligen Veranstaltern.

Warum Master? Unterschied zum Practitioner?

Der Master ist mit sieben (das achte ist Testing) Wochenenden vollgepackt mit spannenden neuen Interventionsmustern und -kontexten. Alle sind hochgradig nützlich für Beratung/Therapie/Coaching.

Diese Formate und Techniken sind insofern "advanced", als dass sie noch einmal auf einer höheren Ebene eine Herausforderung darstellen, syntaktisch statt semantisch zu arbeiten. Die Ebene des wirklich prozessorientierten Arbeitens zu erreichen und beizubehalten, ist bei den Master-Techniken anspruchsvoller, weil es in der Arbeit gleichzeitig um Gespräche über sehr bedeutsame Inhalte geht. Der Klient macht z.B. seine einschränkenden Glaubenssätze oder auch seine Werte zum Thema, und der Berater kommt dabei natürlich in einen anregenden inhaltlichen Austausch über diese.

Anders als in den Practitioner-Formaten kann der Berater nicht so (verhältnismäßig) einfach den Klienten bitten, den Inhalt für sich zu behalten, um dann inhaltsfrei, prozessorientiert mit seinem Klienten zu arbeiten - wie man es z.B. beim Six-Step-Reframing gut machen kann. Der Berater muss zunächst auf der einer ausgesprochen inhaltlichen Ebene darüber einsteigen, was sein Klient über sich und über "Gott und die Welt" glaubt. Und dabei handelt es sich oft genug auch über so etwas Selbstrückbezügliches, wie die Frage, wie etwa Veränderung funktioniert oder auch Beratung/Coaching/Therapie. Der Berater muss darüber mit seinem Klienten sprechen, was diesem wichtig ist im Leben, und ihn dabei gleichzeitig - wer hätte es gedacht - entlang bestimmter physiologischer Prozessmerkmale führen.

Das kann er aber nur, wenn er den Inhalt dessen, worüber der Klient spricht, für sich vollständig unwichtig werden lassen kann. Da er aber in der gleichen Gesellschaft lebt und vergleichbare Strukturen in seinem Werten und Glaubenssätzen hat, stellt das Fokussiertbleiben auf die Physiologie eine große Herausforderung dar - genau wie die ständige Notwendigkeit, immer wieder den Zwang sinnvoll zu transformieren, eigene inhaltlich bedeutungsvolle Beiträge beitragen zu wollen.

Warum Master bei mir? Das kann keiner so gut vermitteln und demonstrieren wie ich... :-)

Spezielle anwendungsorientierte NLP-Ausbildungen?

Business- oder klassisches NLP?

In der NLP-Practitioner und -Master-Practitioner-Ausbildung lernt man die Grundlagen, die von den unterschiedlichen Anwendern für ihre jeweiligen Bereiche in der Wirtschaft, in der Therapie, der Medizin und auch in der Pädagogik angepasst werden. Spezialprogrammen, wie "NLP für Lehrer" etc. würde ich aus diesem Grund nicht empfehlen. Die Fülle für seinen Spezialbereich reduzieren sollte jeder Anwender selbst.

Meine Gruppen sind in sehr gesunder Weise interdisziplinär und interkulturell. In einem (für mich) seit Jahren angenehmen Verhältnis kommen Leute aus den helfenden Berufen und Leute aus der Wirtschaft - und bauen ihre gegenseitigen Feindbilder ab.

Die Differenzierung von "Business-NLP" und "Klassisches NLP" geht nach meinem Eindruck eher auf Marketing- als auf NLP-inhaltliche Überlegungen zurück. Ich vertrete die Ansicht, dass es auch für Leute, die das NLP nicht explizit therapeutisch einsetzen, sondern in ihren jeweiligen Berufsfeldern einsetzen wollen, sinnvoll ist, die vollständigen Formate und Vorgehensweisen kennen zu lernen - und auch sich anzueigenen. "Verdünnen" bzw. "veredeln" können sie sie dann selbst, wenn sie sie für die eigene Arbeitswelt kontextualisieren. Eigene Verdauung ist beim Aneignen sicher besser, als sich etwas mundgerecht vorkauen und -verdauen zu lassen. Das Zerlegen und das Neukombinieren sollte man besser nicht delegieren oder outscourcen. 

Alle Leute, die in den letzten zwei Jahrzehnten bei mir in der NLP-Ausbildung waren und die das NLP in Industrie und Organisationen kreativ und effektiv umsetzen, sind diesen Weg gegangen. Er ist vielleicht etwas mühevoller, aber man hat dann, um mit Loriot zu sprechen, "etwas Eigenes". 

Wie sind die Arbeitszeiten an einem normalen Ausbildungs-WE?  Freitag 16.00 - 20.00 Uhr
Samstag 09.00 - cá 20.30 Uhr
Sonntag 09.00 - 13.30 Uhr
Wie werden Ausfallzeiten gehandhabt? Sie melden Sich verbindlich an für die Ausbildung, bekommen jeweils zum Termin eine Rechnung und zahlen die Termine der betreffende Ausbildungsgruppe. Termine, die Sie nicht wahrnehmen können, holen Sie im darauf folgenden Jahr nach. Wenn Sie mehr als ein Wochenendseminar versäumen, holen Sie auch das Testing-Wochenende in der darauf folgenden Gruppe nach.
Gibt es Kennlern- oder Schnupper-Veranstaltungen? Nein. Zum (gegenseitigen) Kennenlernen sind die Grundkurse oder die Spezialseminare gedacht. Ein ganzes Wochenende sollten die TeilnehmerInnen schon mit mit zusammen verbringen, um sagen zu können, ob Ihnen mein Stil liegt. Ich brauche auch ein Wochenende, um sagen zu können, ob ich die Practitioner-Ausbildung empfehle oder nicht. 

Für die Interessenten der Master-Gruppe, die den Practitioner nicht bei mir gemacht haben, gibt es ein Rücktrittsrecht innerhalb der ersten Woche nach dem ersten der Wochenendseminare.

Finden Testings statt? Ja, jeweils das letzte WE in Practitioner und im Master ist das Testing-WE.
Kann man durchfallen? Es kann durchaus passieren, dass man sein Zertifikat am Ende des Testing-WEs noch nicht bekommt, sondern eine Auflage, die man zuerst erfüllen muss. Auflagen werden vor der Gesamtgruppe gegeben und können in bestimmten Instruktionen bestehen, deren Umsetzung  per Bericht, Video- oder Audioband dokumentiert wird.  
Gibt es vom DVNLP anerkannte Zertifikate? Ja. Hier finden Sie DVNLP-Informationen..

Antworten auf inhaltliche Fragen

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Welche Art von Aufstellungsarbeit lernt man kennen? Mein Interventionsrepertoire ist sehr befruchtet durch meine Ausbildung in Systemischen Strukturaufstellungen bei  Varga von Kibéd und Sparrer seit ich 1979 bis 1986 bei Virginia Satir gelernt habe. Ich lerne weiterhin in den Seminare mit Bert Hellinger, Gunthard Weber und vielen anderen Aufstellern, deren Kurse ich besuche und besuchte).
Ist die Aufstellungsarbeit in die NLP-Ausbildung integriert? Nein, bis auf unvermeidbare (unbewusste) gegenseitige Befruchtungen des Vorgehens halte ich die Veranstaltungen zum NLP und zur Prozessorientierten Systemischen Aufstellungsarbeit (ProSA) getrennt.

Zur Geschichtsabteilung   Fotos   Fragen stellen kann man über ein Formular.  

www.ThiesStahl.de  update 20.07.10